Was sind Kryptow√§hrungen? Alle Informationen √ľber Kryptow√§hrung in unserem Ratgeber!

Kryptow√§hrungen, Blockchain, digitales Geld, dezentral, Volatilit√§t - Begriffe, die √ľberall zu finden sind, jedoch fehlt es oft an den notwendigen Erkl√§rungen, um damit etwas anzufangen. Denn was sind Kryptow√§hrungen √ľberhaupt? Welche M√∂glichkeiten bietet die Blockchain-Technologie und warum ist die Volatilit√§t Fluch und Segen zugleich?

Verschiedene Coins von Kryptowährungen liegen auf einem Haufen

Im nachfolgenden Ratgeber finden sich unzählige Informationen zu Kryptowährungen und der dahinter befindlichen Technologie sowie Ausblicke und Tipps und Tricks, wie man mit Kryptowährungen umgehen kann. Denn Kryptowährungen sind zwar virtuelles Geld, werden aber auch als Spekulationsobjekte gesehen. Und befasst man sich mit den Kurshistorien so mancher Kryptowährungen, so wird schnell klar, warum sich immer mehr Spekulanten mit Bitcoin und Co. befassen. Hier sind, sofern zum richtigen Zeitpunkt gekauft bzw. wieder verkauft wird, außerordentlich hohe Gewinne möglich.

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Was ist eine Kryptowährung?

Bei einer Kryptow√§hrung, die auch immer wieder als Cyberw√§hrung, digitales oder virtuelles Geld bezeichnet wird, handelt es sich um eine W√§hrung, die ausschlie√ülich nur im Internet besteht. Das hei√üt, es gibt keine Geldscheine oder M√ľnzen. Der Name leitet sich aus der Kryptografie ab - also der Wissenschaft zu der Informationsverschl√ľsselung. Auf diesem Prinzip beruhen auch die Kryptow√§hrungen. Denn die Daten zu den Inhabern sowie Bewegungen werden in verschl√ľsselter Sprache gespeichert. Dabei punkten Kryptow√§hrungen nun mit der Dezentralit√§t, denn es findet kein Speichern auf einem einzigen Server statt, sondern werden auf tausende Server gleichzeitig Speichervorg√§nge dokumentiert. Das ist auch der Grund, warum es nicht m√∂glich ist, Transaktionen zu f√§lschen - diese werden auf unz√§hligen Servern gespeichert. In diesem Fall spricht man von der Blockchain, der Struktur hinter (fast) allen Kryptow√§hrungen.

Fans wie Bef√ľrworter wollen in Kryptow√§hrungen die Antwort auf das klassisch-traditionelle Finanzwesen erkennen. Denn das digitale Geld ist von keiner Bank oder Regierung mehr abh√§ngig - die Inhaber der digitalen Coins werden n√§mlich selbst zu einem Art Finanzinstitut. Da es kein zentrales Organ gibt, das die W√§hrung wie den Geldfluss kontrolliert, behalten die K√§ufer also die Kontrolle, sind aber zugleich daf√ľr verantwortlich, das Verm√∂gen sicher aufzubewahren.

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Wie funktionieren Kryptowährungen?

Wie bereits erw√§hnt, handelt es sich hier um einen dezentralen Aufbau. Das hei√üt, es gibt keine zentrale Instanz, also etwa eine Zentralbank oder Regierung, die Coins von Kryptow√§hrungen in Umlauf bringen oder gar (finanziell) unterst√ľtzen kann. Der gesamte Kryptow√§hrungshandel wird nur √ľber ein Netzwerk von abertausenden Rechnern gef√ľhrt. Zu beachten ist, dass Kryptow√§hrungen, verglichen zu klassischem Fiatgeld, in einer Blockchain gespeichert wird. M√∂chte ein Nutzer einer Kryptow√§hrung die Einheiten √ľbertragen, so findet die Transaktion zwischen den Wallets, das sind digitale Portemonnaies, statt. Von einer abgeschlossenen Transaktion wird dann gesprochen, sobald sie verifiziert und im Zuge des sogenannten Mining-Prozesses in der Blockchain hinzugef√ľgt worden sind.

Kryptow√§hrungen gibt es, wie bereits erw√§hnt, nur online. Das bedeutet, man kann sich keine Geldscheine oder M√ľnzen holen und im Laden damit bezahlen, sondern ausschlie√ülich nur mit Kryptow√§hrungen bezahlen, wenn diese M√∂glichkeit vom Betreibers des Online-Shops akzeptiert wird. Nat√ľrlich ist ein Transfer zwischen zwei Personen m√∂glich - in diesem Fall spricht man auch gerne von der Peer to Peer-W√§hrung.

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Was sind Tokens und was sind Coins?

Coins sind umgangssprachlich Einheiten von Kryptow√§hrungen. Zu beachten ist noch, dass es auch Altcoins gibt. Dabei handelt es sich um eine Kombination der Worte ‚ÄěAlternative‚Äú und ‚ÄěCoins‚Äú, denn als Coin werden nur die Einheiten des Bitcoin bezeichnet. Alle anderen digitalen M√ľnzen sind sogenannte Altcoins, da diese auch eine eigene Blockchain verwenden.

Der Token unterscheidet sich von dem Coin in mehrfacher Hinsicht. Denn ein Token hat keine eigene Blockchain. Zudem werden Token √ľber ein ICO (Initial Coin Offering) oder einen Airdrop auf der Blockchain mit anderen Coins ausgegeben. Des Weiteren m√ľssen Token oft gar kein Produkt, keinen Teil eines Unternehmens oder keinen Eigentumsnachweis darstellen. Interessant mag hier die Beleuchtung des Coins EOS sein. Denn diese M√ľnze hat zun√§chst als Token begonnen, da sie auf der Ethereum-Blockchain verwendet wurde. In einem sp√§teren Stadium wurde jedoch von Seiten der Entwickler eine eigene Blockchain entwickelt, sodass EOS auf einmal zu einem Altcoin wurde.

Fakt ist: Der Coin bzw. Altcoin ist die M√ľnze oder auch das Zahlungsmittel, w√§hrend bei einem Token von einem Produkt gesprochen wird, das eine h√∂here Funktionalit√§t aufweist. Der Zweck des Coins bzw. Altcoins ist es, wie Geld behandelt zu werden. Coins dienen als Rechnungseinheit, werden f√ľr √úberweisungen genutzt oder als Wertaufbewahrung wahrgenommen. Token m√∂gen zwar ebenfalls einen Wert haben, werden aber nicht als Geld wahrgenommen. Dies deshalb, da sie in der Regel auf einer anderen Blockchain gehostet werden.

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Was ist die Blockchain?

Bei der Blockchain handelt es sich um die Technologie, die sozusagen hinter den Kryptowährungen steht. Die einzigartigen Sicherheitsfunktionen, die hier vorliegen, sind mit keinen gewöhnlichen Computerdateien vergleichbar. Genau das macht die Sicherheitsvorkehrungen beim Handel mit den Kryptowährungen auch so einzigartig.

Zu beachten ist, dass die Blockchain-Datei nicht auf einem Rechner im Netzwerk gespeichert wird, sondern ein Speichern auf unz√§hligen Rechnern erfolgt. Aus diesem Grund bleibt die Blockchain auch transparent und ist zudem gegen√ľber Angriffen durch Hacker gesch√ľtzt. Des Weiteren ist die Blockchain resistent gegen Systemfehler oder Fehler, die von Menschen verursacht worden sind.

Die einzelnen Bl√∂cke werden in der Blockchain durch ein bestimmtes kryptografisches Verschl√ľsselungsverfahren verbunden. Ein Versuch, die Daten zu ver√§ndern, unterbricht die zwischen den Bl√∂cken existierenden Links. Somit wird sofort ein Betrugsversuch wahrgenommen.

Die Blockchain ist letztlich die Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Die Transaktionen sind einsehbar, jedoch gibt es keine Informationen, zwischen welchen Parteien die Transaktionen stattgefunden haben.

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Wie funktioniert Mining und wer sind Miner?

Beim sogenannten Krypto-Mining wird ein Prozess bezeichnet, in dem die zuletzt durchgef√ľhrten Kryptow√§hrungstransaktionen gepr√ľft und sodann als neue Bl√∂cke der Blockchain zugef√ľgt werden.

Von den Mining-Rechnern werden noch ausstehende Transaktionen aus einem Pool gew√§hlt und sodann gepr√ľft, ob von Seiten des Senders √ľberhaupt gen√ľgend Guthaben zur Verf√ľgung gestellt werden kann, um die Transaktion sodann abzuschlie√üen. Des Weiteren werden die Transaktionsdetails mit der Transaktionshistorie √ľberpr√ľft. Mit der zweiten √úberpr√ľfung, die best√§tigt, dass der Sender die Transaktion durch die Eingabe seines privaten Schl√ľssels best√§tigt hat, wird die Transaktion abgeschlossen. Endg√ľltig fertiggestellt wird die Transaktion dann, wenn zwischen zwei Bl√∂cken ein kryptographischer Link erstellt wird. Das Schaffen eines neuen Blocks, also einer Erweiterung der Blockchain-Datei, wird vom Netzwerk belohnt. Aktuell bekommt man daf√ľr 6,25 Bitcoin. Die Belohnung wird im Zuge des Bitcoin Halvings jedoch immer halbiert. Das hei√üt, nach dem n√§chsten Halving (erwartet im Jahr 2024) betr√§gt die Belohnung nur noch 3,125 Bitcoin.¬†

Bitcoin √úbersicht Coin Anzahl f√ľr Mining

Jeder kann sich als Miner bet√§tigen. Aufgrund der Tatsache, dass es bei einem dezentralen Netzwerk keine Instanzen gibt, die sodann die erforderlichen Aufgaben delegieren, sind also eine Art Vorrichtung f√ľr Kryptow√§hrungen erforderlich, sodass von Anfang an ein Missbrauch durch beherrschende Gruppe verhindert werden kann. Das System w√ľrde etwa zusammenbrechen, wenn eine Gruppe Tausende von Peers erstellt und Transaktionen f√§lscht und sodann verbreitet. Aus diesem Grund wurde von Satoshi Nakamoto, dem Erfinder der Kryptow√§hrung Bitcoin, die Suche nach dem sogenannten Hash ins Leben gerufen. Das hei√üt, der Miner muss nach einem Hash suchen, dabei handelt es sich um ein Produkt der Verschl√ľsselungstechnik, sodass zwei Blocks miteinander verbunden werden k√∂nnen. Dieser Arbeitsnachweis basiert auf dem Algorithmus SHA 256. Zu erw√§hnen ist, dass es letztlich nicht erforderlich ist, die Details von SHA 256 zu verstehen.

An dieser Stelle ist aber noch fairerweise zu erw√§hnen, dass die Schwierigkeit der Verschl√ľsselungsr√§tsel steigt und steigt - heute sind schon derart starke Computerleistungen notwendig, sodass es, bezugnehmend auf den Aufwand und den Nutzen, kaum noch in Relation steht, Bitcoin als Privatperson zu sch√ľrfen. Eine Alternative sind Mining-Pools, denen man sich anschlie√üt, seine Computerleistungen zur Verf√ľgung stellt und eine anteilsm√§√üige Belohnung erh√§lt.

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Alles begann mit Bitcoin - So sind Kryptowährungen entstanden!

Um zu wissen, was es mit Kryptowährungen auf sich hat und vor allem auch um die Frage beantworten zu können, wie sich Bitcoin und Co. in absehbarer wie ferner Zukunft entwickeln könnten, ist es wichtig, sich mit den Anfängen der digitalen Währungen zu befassen.

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Seit wann gibt es Kryptowährungen?

Mit der Geschichte der Kryptow√§hrungen beginnt zugleich auch die Geschichte des Bitcoin. Aus diesem Grund wird der Bitcoin auch gerne als Mutter aller Kryptow√§hrungen bezeichnet. Denn es handelt sich beim Bitcoin um die erste Kryptow√§hrung - und noch heute, mehr als zehn Jahre sp√§ter, ist der Bitcoin die bekannteste digitale W√§hrung der Welt. Wobei man an dieser Stelle erw√§hnen muss, dass die Idee, eine virtuelle bzw. digitale W√§hrung zu schaffen, die auf Basis der Kryptographie funktioniert, bereits zum Jahrtausendwechsel geschaffen worden ist. Denn Nick Szabo hat im Jahr 1998 die Idee vom ‚Äěbit gold‚Äú ver√∂ffentlicht.

Jedoch mussten zehn Jahre vergehen, bis Satoshi Nakamoto erstmals ein Konzept f√ľr die Kryptow√§hrung Bitcoin entwickelt hat. Das Netzwerk des Bitcoin startete zudem erst ein Jahr sp√§ter. Im Januar 2009 wurden dann erstmals 50 Bitcoin im Zuge des Mining-Prozesses geschaffen.

Mit der Zeit haben weitere Kryptow√§hrungen das Licht der Welt erblickt. Heute sind es rund 3.000 unterschiedliche W√§hrungen, die am Kryptomarkt zur Verf√ľgung stehen.

  • 2009: Bitcoin
  • 2011: Litecoin
  • 2012: Bytecoin
  • 2013: Ripple und Dogecoin
  • 2014: Dash
  • 2015: Ether

Die Geschichte des Bitcoin, die mit dem Jahr 2009 begonnen hat, steht heute stellvertretend f√ľr den enormen Erfolg des gesamten Markts. Denn wer im Jahr 2009 in den Bitcoin investiert hat, der konnte im Dezember 2017 Million√§r - wenn nicht sogar Milliard√§r - sein.

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Der Hype 2014

War der Bitcoin bis Mitte 2013 nur eine Art Spielzeug f√ľr Nerds, so entwickelte sich jedoch langsam aber sicher eine nicht mehr aufzuhaltende Dynamik. Denn nachdem der Bitcoin Ende 2013 erstmals 1.000 US Dollar-Marke √ľberspringen konnte, begannen sich auch immer mehr Anleger wie Spekulanten f√ľr die Kryptow√§hrung zu interessieren. 2014 machte der Bitcoin zwar auf sich aufmerksam, es ging jedoch wieder in Richtung 250 US Dollar. Pl√∂tzlich gab es die ersten kritischen Stimmen, die davon sprachen, die Blase sei geplatzt. Nachdem der Preis Anfang 2015 sogar kurzzeitig unter 200 US Dollar fiel, wurde der Bitcoin bereits abgeschrieben. Im November desselben Jahres war auf einmal das Comeback des Bitcoin zu beobachten: Pl√∂tzlich ging es in Richtung 400 US Dollar - und Anfang 2017 dann wieder √ľber die 1.000 US Dollar-Grenze.

Von Januar 2017 bis Dezember 2017 stieg der Preis auf knapp 20.000 US Dollar. Jedoch folgte wenig sp√§ter die Korrektur - Ende 2018 lag der Bitcoin bei nur noch 3.000 US Dollar. Aber 2019 konnte der Bitcoin, mehrfach f√ľr tot erkl√§rt, wieder durchstarten und in Richtung 12.500 US Dollar marschieren. Eine Korrektur trieb den Bitcoin zwar wieder in Richtung 6.500 US Dollar (November 2019), doch im Februar 2020 folgte ein neuerlicher H√∂henflug auf √ľber 10.000 US Dollar.

Bitcoin Kurs Chart

Das Coronavirus hat den Bitcoin jedoch infiziert und den Preis auf knapp 5.000 US Dollar abst√ľrzen lassen. Jedoch ging es danach wieder steil nach oben: Von M√§rz bis Anfang November 2020 stieg der Bitcoin-Preis auf √ľber 15.500 US Dollar. Und folgt man den Prognosen, so k√∂nnte der Bitcoin noch im Jahr 2020 das Allzeithoch aus dem Jahr 2017 √ľberspringen.

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Was ist der Sinn von Kryptowährungen und den dahinterstehenden Projekten?

Es waren die bahnbrechenden Eigenschaften der Kryptow√§hrungen, die f√ľr den Erfolg gesorgt haben. Ein Erfolg, an den wohl nicht einmal der Erfinder, dessen Identit√§t bis heute nicht gekl√§rt ist, geglaubt h√§tte. Noch ist n√§mlich unklar, wer sich hinter dem Pseudonym versteckt - es gab einige Theorien, jedoch konnte bislang keine best√§tigt werden.

Fakt ist: Obwohl immer wieder neue digitale Zahlungssysteme ins Leben gerufen wurden, hat es Nakamoto mit dem Bitcoin geschafft, Begeisterung sowie Faszination auszul√∂sen - heute wirken Bitcoin und Blockchain schon fast mehr als Revolution und nicht als Zusatzm√∂glichkeit, neben Euro und US Dollar auch mit digitalem Geld bezahlen zu k√∂nnen. Denn letztlich werden Kryptow√§hrungen zwar als digitales Gold bezeichnet, doch die Technologie, die Blockchain, mag in noch viel mehr Bereichen und Branchen einsetzbar sein, als man zu Beginn vielleicht gedacht hat. Vor allem √ľberzeugt der Bitcoin auch aufgrund des Inflationsschutzes. Und der Bitcoin wird zudem - auch wenn im Zuge der Coronakrise kurzzeitig eine heftige Korrektur beobachtet werden konnte - gerne als Krisenw√§hrung bezeichnet. Denn es gibt kein anderes Zahlungsmittel auf der Welt, das √ľberall eingesetzt werden kann, anonym ist und zudem kaum bzw. gar keine Geb√ľhren verursacht.

Bitcoin Logo

Bez√ľglich der Blockchain-Technologie gibt es auch immer wieder neue Projekte. So kommt diese neuartige Technologie etwa im Zuge von Smart Contracts - das sind intelligente Vertr√§ge - zur Anwendung. Das hei√üt, mit klassischen ‚ÄěWenn-Dann‚Äú-Programmierungen ist es m√∂glich, hier Zeit und Geld zu sparen. Im Versicherungsbereich besonders gefragt, sind Smart Contracts zugleich der Schl√ľssel zu einem neuen System: Wird etwa die Leasingrate oder Versicherungspr√§mie nicht bezahlt, so sperrt der Schl√ľssel das Auto nicht auf - wird die Rate bezahlt, so wird das Fahrzeug wieder freigegeben. All das passiert automatisch.

Zu beachten ist, dass Kryptow√§hrungen auch als reine Spekulationsobjekte wahrgenommen werden. Denn die Kurshistorie, die etwa beim Bitcoin beobachtet werden konnte, sowie die Prognosen, die die Kryptow√§hrung mitunter schon bei √ľber 20.000 US Dollar sehen, laden vor allem risikoaffine wie chancenorientierte Anleger und Sparer ein, die keine Lust mehr auf die (scheinbar nie enden wollende) Nullzinspolitik der Europ√§ischen Zentralbank haben.

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Welche Kryptowährungen gibt es?

Die Top 100 Kryptowährungen (geordnet nach dem Alphabet):

  • 0x
  • Aave
  • Aave ETH
  • Aave Link
  • Aave USDC
  • Algorand
  • Ampleforth
  • Aragon
  • Arweave
  • Band Protocol
  • Basic Attention Token (BAT)
  • Binance Coin
  • Bitcoin
  • Bitcoin Cash
  • Bitcoin Gold
  • Bitcoin SV
  • BitTorrent
  • Blockstack
  • Bytom
  • Cardano
  • cDAI
  • Celsius Network
  • cETH
  • Chainlink
  • Compound
  • Cosmos
  • Crypto.com Coin
  • cUSDC
  • Dai
  • Dash
  • Decentraland
  • Decred
  • DigiByte
  • Dogecoin
  • Elrond
  • Energy Web Token
  • Enjin Coin
  • EOS
  • Ethereum
  • Ethereum Classic
  • Filecoin
  • FTX Token
  • Golem
  • Hedera Hashgraph
  • Huobi Token
  • HUSD
  • ICON
  • IOTA
  • Kusama
  • Kyber Network
  • LEO Token
  • Lisk
  • Litecoin
  • Loopring
  • Maker
  • MonaCoin
  • Monero
  • Nano
  • NEM
  • NEO
  • NEXO
  • Nexus Mutual¬†
  • Numeraie
  • Ocean Protocol
  • OKB
  • OMG Network
  • Ontology
  • Paxos Standard
  • Polkadot
  • Qtum
  • Quant
  • Ravencoin
  • REN
  • renBTC
  • Reserve Rights Token
  • Ripple
  • Siacoin
  • Status
  • Stellar
  • Synthetix Network Token
  • Terra
  • TerraKRW
  • Tether
  • Tether Gold
  • Tezos
  • Theta Network
  • Thorchain
  • TRON
  • TrueUSD
  • UMA
  • Uniswap
  • USD Coin
  • VeChain
  • Vitae
  • Waves
  • Wrapped Bitcoin
  • yearn.finance
  • Zcash
  • Ziliqa

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Wie viele Kryptowährungen gibt es aktuell?

Zum aktuellen Zeitpunkt (Stand: Anfang November 2020) gibt es rund 3.000 Kryptowährungen.

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Welche Faktoren beeinflussen den Kurs von Kryptowährungen?

Der Kryptowährungsmarkt reagiert in erster Linie auf Anfrage wie Angebot. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um einen dezentralisierten Markt handelt, sind wirtschaftliche und/oder politische Ereignisse kaum ausschlaggebend. Das heißt, während US Dollar, Euro oder andere Fiatwährungen auf politische Entscheidungen und/oder Ereignisse reagieren bzw. auch die Wirtschaftsentwicklung eine entscheidende Rolle spielt, sind Bitcoin und Co. hier doch recht stabil. Auch wenn sich die Experten noch nicht ganz sicher sind, auf welche Faktoren Kryptowährungen reagieren, so gibt es zumindest ein paar Anhaltspunkte:

  • Angebot: Die Gesamtsumme an M√ľnzen sowie auch der Kurs, zu dem die Coins vernichtet, verloren oder emittiert werden¬†
  • Integration: Kann die Kryptow√§hrung bereits in vielen Online-Shops genutzt werden oder handelt es sich um eine unbekannte W√§hrung, die rein nur Insider kennen?
  • Marktkapitalisierung: Die Wahrnehmung der Nutzer bez√ľglich der Preisbewegungen sowie der Wert aller tats√§chlich im Umlauf befindlichen Coins
  • Presse: Die Marktdarstellung sowie die Wichtigkeit bzw. In-Szene-Setzen des Themas bei der medialen Berichterstattung
  • Schl√ľsselereignisse: Konjunkturelle R√ľckschl√§ge, Sicherheitsverletzungen oder Aktualisierungen von Aufsichtsstellen stellen sogenannte Hauptereignisse dar, die sehr wohl einen enormen Einfluss auf den Kryptomarkt haben

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Wie kann ich Kryptowährungen kaufen?

Wer sich mit den Chancen und Risiken auseinandergesetzt hat und zu dem Ergebnis gekommen ist, nun ist es an der Zeit, sein Geld in Kryptow√§hrungen zu investieren, der muss zuerst eine entsprechende Plattform finden, um sodann Coins kaufen zu k√∂nnen. Besonders empfehlenswert ist hier die Krypto Exchange eToro. Mehr Informationen zu dem Thema Kryptow√§hrungen kaufen gibt es in dem Artikel ‚ÄěKryptow√§hrungen Kaufen - Alles, was Sie wissen sollten!‚Äú.

eToro Märkte Übersicht
Bitcoin auf eToro kaufen

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Fazit: Kryptowährungen einfach erklärt!

Kryptowährungen sind digitales Geld. Ganz egal, ob Bitcoin, Ether oder Ripple - mit Kryptowährungen kann in Online-Shops bezahlt werden; zudem besteht auch die Möglichkeit, mit Kryptowährungen zu spekulieren.

Solange man sich des Risikos bewusst ist, spricht nichts dagegen, mit Kryptowährungen, auf welche Art und Weise auch immer, zu arbeiten.

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FAQ

Was genau ist der Unterschied zwischen Token und Coin? 

Der wohl gr√∂√üte Unterschied zwischen dem Coin und dem Token ist letztlich die Tatsache, dass es bei Coins eigenst√§ndige Kryptow√§hrungen sind, f√ľr deren weitere Ausf√ľhrung keine Plattform ben√∂tigt wird. Token werden jedoch auf Plattformen erstellt, sodass mehr von einem digitalen Asset als von einer W√§hrung gesprochen werden kann.

Welche Kryptowährung ist die beste?

Die Kryptowährung, die das - so die Experten - größte Potential hat, ist der Bitcoin. Letztlich war es auch der Bitcoin, der Ende 2017 das bisher eindrucksvollste Allzeithoch mit einem Preis von fast 20.000 US Dollar aufgestellt hat.

Was und wo kann ich mit Krypto bezahlen?

Letztlich kann man alle Produkte mit Kryptogeld bezahlen, sofern der Verkäufer das digitale Geld akzeptiert.

Sind Kryptowährungen das Geld der Zukunft?

Ja. Es gibt einige Prognosen, die davon handeln, dass der Bitcoin bereits derart weit in der Gesellschaft fortgeschritten ist, sodass ein Verschwinden der Kryptowährung als unwahrscheinlich angesehen wird.